Google Adsense

Mit dem Programm Google Adsense können Betreiber von Webseiten Geld verdienen, indem die Suchmaschine Google auf der Seite des Betreibers Anzeigen platziert und der Betreiber für Klicks auf die Anzeigen am Werbeumsatz beteiligt wird.

Voraussetzungen und Anmeldung

Der Webseitenbetreiber muss über eine den Richtlinien der Suchmaschine Google entsprechende Website verfügen. Die AdSense Programmrichtlinien hat Google veröffentlicht. Sie verbieten pornografische, gewaltverherrlichende und rassistische Inhalte sowie alles, was Gruppen oder Organisationen verunglimpft, daneben richten sie sich gegen Glücksspiel, Drogen, Spirituosen, Tabak, Waffen und Nutzungen, die Hacking verbreiten und noch gegen eine Reihe weiterer Inhalte, die der Betreiber studieren sollte. Es ist zum Beispiel auch die Verbreitung von studentischen Hausarbeiten verboten. Google geht bei Verstößen gegen seine Richtlinien rigide vor und sperrt den Betreiber lebenslänglich vom Programm aus. Der Betreiber der Seite kann sich bei AdSense anmelden, indem er ein Google-Konto einrichtet und die Freischaltung seiner Seite beantragt. Über eigene Tools führt Google den Betreiber durch ein Menü, mit dem er die Platzierung der Anzeigen auf seiner Seite, ihre Art (Text, Image, Video, Link-Block) und Gestaltung anpasst. Es erscheinen dann durch Google geschaltete Anzeigen auf seiner Website.

Nutzungsregeln und finanzielle Möglichkeiten

Die Anzeigen sollen über Suchmaschinen die Besucher der Website zielgerichtet zu bestimmter Werbung führen. Das bedeutet, wenn der Nutzer zum Beispiel einen Weinshop betreibt, werden Besucher andere Anzeigen zum Thema Wein und verwandten Themen auf seiner Seite vorfinden. Die Anzeigen werden von Werbetreibenden geschalten, die über das Gegenstück des Google AdSense Programms, dem Programm Google AdWords, für Klicks auf ihre Werbung bezahlen, wobei die Platzierung der Anzeigen dem Content entsprechend durch Google vorgenommen wird. Natürlich könnte der Webseitenbetreiber selbst auf die Anzeigen klicken oder dies vornehmen lassen (es gibt Agenturen, die diese Dienstleistung anbieten), um Werbeumsatz zu generieren, doch das ist strengstens verboten und wird kontrolliert. Google beteiligt den Webseitenbetreiber am Umsatz der Klicks, legt aber die Umsätze und auch die Verteilung der Einnahmen nicht offen. Erfolgreiche Blog-und Webseitenbetreiber erzielen mit dem Programm durchaus nennenswerte Umsätze.